Trainings Camp in Orlando, Florida


Cheerleading Camp in Orlando, Florida

Wie Ihr bestimmt schon wisst, Cheerleading stammt ursprünglich aus den Vereinigten Staaten. Eine der Cheerleading Hochburgen in den USA ist Florida. Hier gibt es nicht nur sehr viele top Cheerleading Teams auch die Cheerleading Worlds sowie viele andere Meisterschaften, finden jedes Jahr in Disney World in Orlando, Florida, statt. Bestausgestattete Trainingshallen, hochkarätige Trainer und natürlich das schöne Wetter waren ausschlaggebend für die Entscheidung ein Trainingslager in Orlando zu organisieren. Denn ein Cheer Camp in den USA, dem Geburtsort des Cheerleading Sports, ist ein einzigartiges Erlebnis.

Osterferien mal anders

Bereits vor zwei Jahren hatte man über die Möglichkeit eines Florida Cheerleader Camps in der Abteilung gesprochen. In den Osterferien 2018 war es endlich so weit. Eine Gruppe von 14 Teilnehmern im Alter von 9 bis 15 Jahren traten die spannende Reise zum Trainingslager nach Orlando, Florida an. Mit im Schlepptau Eltern und Geschwister. Umgesetzt und organisiert wurde das 14 tätige Trainingslager über einen Sportreiseveranstalter, der auf Cheerleading & Football Camp Reisen spezialisiert ist.

Was uns erwartete

Es war Winter, als man in den Flieger stieg, bei der Ankunft empfing uns endlich das lang ersehnte warme Wetter! Die ersten zwei Tage waren mit Anreise, Shopping und Pool Spaß gefüllt. Untergebracht waren die Teilnehmer in einem Studentenwohnheim mit Vollverpflegung in der Nähe der University of Central Florida.

 

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Das vierstündige Training fand in dem renommierten Cheer Gym „Top Gun All Stars“ statt und wurde von zwei hoch qualifizierten und erfolgreichen Top Gun Coaches durchgeführt. Top Gun zählt zu den besten All-Star Cheerleading Teams in den USA und ist das größte Cheerleading Programm in Florida.

Vor dem Eingang von Top Gun All Stars

Zur Info: Das „All Star Cheerleading“ unterscheidet sich von traditionellem Cheerleading, hier wird keine Mannschaft angefeuert, es wird sich hauptsächlich auf Wettkämpfe konzentriert. Die Teilnehmer werden nicht als „Cheerleader“, sondern “Athleten” bezeichnet. Das liegt an dem Kaliber und der Intensität des Trainings, das sie mehrmals wöchentlich machen, um in einem Wettbewerbsteam teilnehmen zu können.

Motivation Schild am Eingang

Die Trainingshalle lies keine Wünsche offen, gleich vier große Trainingsböden und verschiedene Turnstationen erwartetet uns. Trainiert wurde jeden Tag von 09:00 – 13:00 Uhr. Das Training war hart und in der ersten Woche für alle eine große Anstrengung. Es ist schon ein Unterschied, wenn man nur 3 Stunden Training, pro Woche gewohnt ist und plötzlich vier Stunden, pro Tag absolvieren muss.

 

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Was wir gelernt haben

Bei diesem Cheer Camp lag der Fokus auf das Erlernen einer kleinen All Star Routine. Dabei lernten die Teilnehmer neue Elemente und Techniken kennen und konnten erfahren, wie wichtig die vielen kleinen kreativen Extras und die Genauigkeit der auszuführenden Stunts und Bewegungen sind. Ein großer Teil des Camps, war das erlernen und verbessern von Tumbling Skills (Bodenturnen), Jump Techniken sowie Dehnübungen. Außerdem gab es eine Menge Tipps, wie man sich als Athlet verbessern kann.

Aufgrund der unterschiedlichen Altersgruppe musste man auch mal andere Positionen einnehmen. Eine gute Übung und Erfahrung um seine Vielseitigkeit, was man im Cheerleading unbedingt benötigt, unter Beweis zu stellen und zu verbessern.

 

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Viel Spaß und unvergessliche Momente

Trotz des straffen Training Programms kam der Spaß nie zu kurz, dafür sorgten unsere beiden sympathischen Trainer Brandon und Ross. Alle Teilnehmer waren sehr motiviert und haben alles gegeben. An einem Abend durften wir beim Top Gun Training zusehen. Auch Jeff unser US-Gasttrainer, den wir über den Winter nach München geholt hatten, stattete uns einen Besuch ab.

 

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Der Ausflug zur University of Central Florida, war auch großartig! Hier trafen wir die Leiterin der UCF Knights Cheerleader und lernten den Unterschied von College Cheerleading und All Star Cheerleading kennen und erfuhren, welche Vorteile man im Studium als College Cheerleader genießt. Zum Abschluss bekamen wir eine Führung über einen Teil des riesigen Campus der Universität und am Abend traf man sich noch zu einer Partner-Stunt-Session mit dem UCF Coed Team.

Auf dem Campus der University of Central Florida mit UCF Cheerleaders

 

 

Die Nachmittage und das freie Wochenende wurden entspannt am Pool, beim Shoppen oder mit Ausflügen verbracht.

Der krönende Abschluss unserer Reise war der Ausflug zur NCA College National Championship in Daytona Beach. Inmitten einer beeindruckenden Kulisse direkt am Daytona Beach treten hier Teams aus dem ganzen Land bei den alljährlichen NCA College Nationals an. Top Klasse Cheerleading und atemberaubende Routinen bekam man hier zu sehen – ein absolutes Highlight!  Nicht nur das, hier trafen wir auch auf viele Bekannte und alte Freunde der Cheerleading Szene.

 

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Zukünftige Camps

Die Kids hatten eine Menge Spaß, alle haben sehr viel von den intensiven Trainingseinheiten gelernt – vor allem eine Erkenntnis: Der Erfolg stellt sich nur mit hartem Training, viel Disziplin und Motivation ein. Und natürlich muss man richtig viel Spaß an der Sache haben, sonst bringt die ganze Anstrengung nämlich nichts. Denn Unlust steht einem sofort ins Gesicht geschrieben, deshalb war auch „Facial Expression“ (Gesichtsausdruck) ein wichtiges Camp Thema 😉

Einige Muskeln schwerer, reicher an Erfahrung und für manch einen mit besseren Englisch Kenntnisse, traten wir unsere Heimreise an.

Good by! Schön wars! See you next year…

Abschließende Worte von der Abteilungsleitung

„Das erste Camp war ein Probelauf. Aus der gewonnenen Erfahrung werden die kommenden Camp-Touren optimiert und auch im nächsten Jahr soll wieder ein Camp in Florida stattfinden.

Ein Auslandscamp (egal wohin) ist mit Kosten verbunden, nicht jeder kann es sich leisten oder möchte seinen Urlaub mit Cheerleading verbringen. Aus diesem Grund ist und bleibt ein Trainingslager im Ausland immer ein besonderer Event, an dem jeder der möchte und kann gerne teilnehmen darf.

Wir führen selber zahlreiche Camps während der Saison durch, außerdem holen wir jedes Jahr einen US-Gasttrainer nach München. Neben diesen Extras gibt es bald eine superneue Trainingshalle beim ESV München, wo wir dann auch wettkampfgerecht trainieren können. Die Teilnahme an den Camps zuhause sowie eine regelmäßige Trainingsbeteiligung sind die wirklich wichtigen Faktoren, um als Team weiter zu kommen. Dafür muss man nicht in die Ferne schweifen.“